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Fakel Gazprom Orenburg gewinnt die Champions League 2019

TTCLM: Ovtcharov führt Orenburg zum fünften Titel

Fakel Gazprom Orenburg hat zum fünften Mal Europas Thron bestiegen. Nach 2012, 2013, 2015 und 2017 sicherten sich Ovtcharov und Co. am Mittwoch den erneuten Sieg in der Champions League. Wie schon in der ersten Partie wurde der TTSC UMMC auch im Rückspiel mit 3:2 bezwungen.

1.200 Tischtennisfans sorgten in Orenburg für eine tolle Atmosphäre, von der sich besonders das Heimteam beflügeln ließ. Vladimir Samsonov gelang mit einem 3:0 gegen einen überfordert wirkenden Jonathan Groth eine Eröffnung nach Maß aus Sicht des Gastgebers.

 

Doch der Rivale im innerrussischen Final-Duell aus Werchnjaja Pyschma bei Jekaterinburg, der im Halbfinale Titelverteidiger Düsseldorf ausschalten konnte, hatte ja noch einen Fang Bo – und dem glückte, sogar recht glatt, die Revanche gegen Dima Ovtcharov, gegen den er im Hinspiel vor vier Tagen noch knapp den Kürzeren gezogen hatte.

 

Hatte Fangs Landsmann Yan An, nach seinen nicht so berauschenden Auftritten im Hinspiel diesmal an Position drei aufgestellt, in der ersten Partie noch gegen Andrej Gacina verloren, gelang auch ihm im zweiten Anlauf mit 3:0 die Revanche. Doch der UMMC gab sich noch nicht geschlagen. Gegen Fang Bo konnte auch „Vladi“ Samsonov, der bis dahin als Rekordspieler schon zwölfmal mit drei verschiedenen Vereinen die Champions League gewonnen hatte, letztlich nichts ausrichten. Einen Satz gewann der 43-jährige Weißrusse immerhin, der in der Endabrechnung durchaus hätte wichtig werden können, wenn das Gästeteam mit 3:2 gesiegt hätte.

 

Doch Dimitrij Ovtcharov hatte etwas dagegen. Die Konstellation vor dem abschließenden Match gegen den beim UMMC für Groth eingewechselten Alexander Shibaev war eindeutig. Orenburg lag mit 7:6 Sätzen vorne, im Hinspiel hatte man sich 11:11 getrennt. Shibaev musste gewinnen – und zwar mindestens mit 3:1. Dann hätte sich sein Team zum ersten Mal Europas Krone aufgesetzt. Dima hielt dem Druck stand und gewann auch die engen Sätze zwei und drei, so dass Orenburg den fünften Champions-League-Sieg bejubeln durfte – und an allen fünf Titeln war Ovtcharov beteiligt. Seine hervorragende 3:1-Bilanz in den beiden diesjährigen Final-Duellen war mitentscheidend für den Titelgewinn.

 

 

 

2018/19 TTCLM Finale - Rückspiel 

 

Fakel Gazprom Orenburg – TTSC UMMC 3:2 (10:6)
Vladimir SAMSONOV – Jonathan GROTH 3:0 (11:3, 11:7, 11:8)
Dimitrij OVTCHAROV – FANG Bo 0:3 (8:11, 4:11, 9:11)
YAN An – Andrej GACINA 3:0 (11:3, 13:11, 11:9)
Vladimir SAMSONOV – FANG Bo 1:3 (9:11, 8:11, 11:8, 5:11)
Dimitrij OVTCHAROV – Alexander SHIBAEV 3:0 (11:7, 11:9, 12:10)

 

2018/19 TTCLM Finale - Hinspiel 

 

TTSC UMMC – Fakel Gazprom Orenburg 2:3 (11:11) 

 

FANG Bo – Dimitrij OVTCHAROV 2:3 (11:8, 6:11, 13:11, 5:11, 5:11)
Andrej GACINA - YAN An 3:2 (14:16, 8:11, 11:9, 11:9, 11:7)
Alexander SHIBAEV – Vladimir SAMSONOV 2:3 (9:11, 10:12, 11:9, 11:8, 10:12)
FANG Bo – YAN An 3:0 (11:5, 11:9, 11:6)
Andrej GACINA – Dimitrij OVTCHAROV 1:3 (11:7, 8:11, 3:11, 7:11) 

 

 

Text: Dr. Stephan Roscher

 

Fotos (3): ETTU

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