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Margaryta Pesotska startet beim Europe Top 16

Ans europäische Ranglistenturnier Europe Top 16 hat Margaryta Pesotska nicht die besten Erinnerungen. 2015, als das Event in Baku ausgetragen wurde, hatte Ihr Flug wegen eines Schneesturms eine so große Verspätung, dass sie zwar noch am Tag vor Turnierbeginn eintraf, doch der Oberschiedsrichter ließ sie nicht mehr starten, weil sie nicht rechtzeitig zur Auslosung erschienen war. Obwohl die Ukrainerin die Turnierleitung natürlich von unterwegs informiert hatte.
In 2016 und 2017 machte sie gut ein Jahr Babypause, erst im September 2017 fing sie wieder an. Doch schon ein Jahr darauf ließ sie wieder aufhorchen: Bei den Europameisterschaften 2018 in Alicante gewann Pesotska Silber im Einzel. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war ihr klar, dass ihr Wechsel zu DONIC eine gute Entscheidung gewesen war. Schon in 2009 hatte sie das EM-Finale erreicht, in 2011 gewann sie noch Bronze, doch in den nächste sechs, sieben Jahren spielte sie sich nie mehr so weit nach vorn.

Seit zwei Jahren ist sie jetzt DONIC-Vertragsspielerin, und seitdem gibt ihr Material ihr das, was für ihr Spiel am wichtigsten ist: Sicherheit. „Ich brauche viel Kontrolle”, sagt Margaryta Pesotska, „und mit meinem Schläger habe ich die.” Auf einem Persson-Holz spielt sie beidseitig mit DONIC Desto F1 – ein bisschen ungewöhnlich für eine internationale Spitzenspielerin: mit jeweils nur 2,0 mm dickem Schwamm. Doch Pesotskas größte Stärke ist ihre Variabilität, die Fähigkeit, sich so auf die Gegnerin einzustellen, dass sie ihr das Leben maximal schwer macht. „Ich spiele viele Tempowechsel, ziehe mal mit viel, mal mit sehr wenig Spin. Und wenn es taktisch sinnvoll ist, spiele ich viel Konter und Schuss.”
Damit will sie an diesem Wochenende auch beim Europe Top 16 in Montreux punkten. Das Turnier sei schon eine Herausforderung, sagt sie, auch konditionell. „Schon am Samstag muss man drei Spiele bestreiten.” Und sollte sie den Sprung aus der Gruppe ins Viertelfinale schaffen, wird der Sonntag nicht weniger anstrengend. Doch mit 28 Jahren ist Margaryta Pesotska im besten Tischtennis-Alter. „Ich hoffe, dass mein Karrierehöhepunkt noch kommt”, sagt sie. Vielleicht ja sogar an diesem Wochenende in Montreux. Hauptsache, der Flieger kommt pünktlich an.

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